How to….Fotografie

Wie mache ich gute Fotos?

Die wichtigste Frage die man sich dabei zunächst stellen sollte ist, was man mit dem Bild aussagen möchte und für welchen Zweck dieses hinterher verwendet wird. Wird es für den Print- oder den Web-Bereich benötigt? Möchte ich eine positive oder negative Stimmung erzeugen? Auch die Frage des Format ist wichtig. Ist für mein Bild ein Hoch- oder Querformat besser geeignet ist, wenn beispielsweise ein Wald fotografiert werden soll, wäre in der Regel ein Querformat angebracht. Das Bild eines einzelnen Baums wirkt dagegen im Hochformat besser.

 

Licht

Das richtige Licht zu finden ist eines der wichtigsten Dinge beim Fotografieren. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass man beispielsweise hartes Sonnenlicht vermeidet, da das Foto oder Stellen des Fotos dadurch schnell überbelichtet werden können. Besser geeignet sind etwa Plätze, an denen diffuses Licht gleichmäßig aus einer Richtung kommt. Entscheidend bei natürlichem Licht ist vor allem die Tageszeit, die hierbei beachtet werden muss. Auf eine Person oder auf ein Objekt fallende Schatten können ein Problem werden und im späteren Foto störend wirken.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Licht.

 

Blickwinkel

Um gute Fotos zu schießen, sollte man stets versuchen, besondere Blickwinkel einzufangen. Dies bringt Spannung in Ihre Fotos. Eine gerade Aufnahme eines Motiv kann auf Dauer langweilig wirken. Um einen anderen Blickwinkel zu erreichen kann man die Kamera etwas neigen, aus unterschiedlichen Positionen heraus – wie zum Beispiel in der Hocke – oder gar senkrecht von oben oder unten fotografieren. Wendet man dies bewusst an, kann man damit auch die Aussage des Bildes erheblich verändern. Man kann zum Beispiel einen kleinen Gegenstand sehr mächtig wirken lassen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Blickwinkel.

 

Bildebenen

Um verschiedene Ebenen in einem Bild festzuhalten und dadurch Tiefe zu erzeugen, beschäftigt man sich am besten mit der Blende der Kamera. So kann man etwa über eine hohe Blendenöffnung Unschärfe im Bild entstehen lassen. Diese Unschärfe lässt verschiedene Ebenen im Bild entstehen. Um in einem Bild Tiefe zu vermitteln, braucht es bestenfalls einen Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Wenn man eine Person in den Vordergrund stellt und auf diese scharf stellt ist der Hintergrund meist automatisch unscharf. Stellt man nun etwa eine weitere Person zwischen die Person im Vordergrund und den Hintergrund, erhält man den Mittelgrund. Die Person im Mittelgrund ist, sofern man die Person im Vordergrund fokussiert hat, ebenfalls unscharf – jedoch in einem geringerem Ausmaß als der Hintergrund. Dadurch gewinnt das Bild noch weiter an Tiefe. Natürlich kann man auch die Person auf der Mittelebene scharf stellen, wodurch dann die Person im Vordergrund unscharf wird. Auch das erzielt einen mehrdimensionalen Effekt. Soll der Hintergrund unscharf sein und Ihre Person scharf,  muss darauf geachtet werden, dass die Person einen möglichst großen Abstand zum Hintergrund hält. Mit einem Teleobjektiv erhältst du ebenso eine kleinere Tiefenschärfe, als mit einem Normal- oder Weitwinkelobjektiv.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Bildebene.

Komposition

Welcher Teil des Umfeldes soll im Bild eingefangen werden und was kommt in diesem Bildausschnitt vor? Der einfachste Weg seinem Bild eine spannende Komposition zu verleihen ist oftmals der goldene Schnitt. Bei dieser Einteilung wird das Bild in folgendes Verhältnis eingeteilt 1:2, 2:3, 3:5 und so weiter. Vereinfacht kann der Bildausschnitt gedrittelt werden. Wenn man dann beispielsweise die zu fotografierende Person auf einer der gedachten Linie des Drittels positioniert, erzeugt dies einen spannenden Bildaufbau. Dabei ist zu beachten, dass die Person zur Bildmitte hin gewandt sein sollte, sonst wirkt es schnell als falle die Person aus dem Bild. Natürlich gibt es aber auch noch andere Aufteilungsmöglichkeiten um das Bild zu gestalten.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Bildaufbau und Bildkomposition.

Manuelle Belichtung

Die Versuchung den Job des Belichtens der Kamera zu überlassen und diese auf den Automatikmodus zu stellen ist oft groß. Die Kamera nimmt die Bilder jedoch nicht wie wir wahr. Dadurch gelangt mittels der Belichtung der Kamera oftmals wenig Stimmung in die Bilder.
Dem kann man Abhilfe schaffen, indem man im manuellen Modus fotografiert. Dadurch kann man die Stimmung, die durch die Belichtung im Bild entsteht, besser kontrollieren. Unter- und Überbelichtung können dabei oft weiterhelfen. So bekommen etwa Produktfotos durch eine gewisse Überbelichtung ihren schlichten und klaren Look.
Man merkt also, dass man sich schon im Vorfeld Gedanken um die jeweilige Belichtung der Bilder machen sollte. Verschlusszeit, ISO und Blende könne zudem einen weiteren Einfluss auf die Belichtung der Fotos haben. Wenn es nicht sofort im manuellen Modus klappt, kann man sich auch erst einmal mit der Halbautomatik versuchen, AV oder TV. Um diesen Bereich handhaben zu können gehört einige Übung dazu, aber es bereichert die Bilder ungemein.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema manuelle Belichtung.

 

Wetterverhältnisse

Informieren Sie sich vorher, mit welchen Wetterverhältnissen zu rechnen sind. Das Wetter kann die Bildaussage erheblich beeinflussen.

Portrait, Landschaft, Häuser

Bei der Portraitfotografie ist es wichtig, dass ein gewisser Abstand zum Hintergrund gelassen wird. Zudem ist es vorteilhaft, mit einem Teleobjektiv zu fotografieren und eine große Blende einzustellen. Portraits kann man auch aus der Hand heraus fotografieren, Architektur hingegen, sollte man stets mit einem Stativ fotografieren. Ansonsten kann es vorkommen, dass der Horizont gekippt wird oder das Bild verwackelt. Des Weiteren verwendet man bei der Fotografie von Architektur oftmals ein Normal- oder Weitwinkelobjektiv – wobei jedoch stets auf Verzerrungen geachtet werden sollte, sowie auf eine kleine Blende.